Mjays Planet

Bloggen bis der Arzt kommt?

Posted in Web by Martin Spindler on March 3, 2008

So heißt ein Artikel in der aktuellen brand eins.
Worum geht’s? Blogger stehen unter Stress, zumindest die sog. A-Blogger.
Festgemacht wird das an den Beispielen des kürzlich verstorbenen Bloggers Marc Orchant (Blognation) und Om Malik (GigaOm), welcher vor kurzem einen Herzinfarkt erlitt.
Der Artikel weißt ganz im Lichte des Schwerpunkts der Ausgabe – Tempo – auf den Druck hin, dem A-Blogger ausgesetzt seien, um Ihre Stellung zu wahren, um neue Posts zu schreiben etc.

Interessant ist folgender Absatz:

Bei einer Veranstaltung lehnte sich Michael Arrington, der Gründer des Marktführers TechCrunch, unlängst zu Marshall herüber und fragte ihn: “Du stellst am Wochenede nichts ins Web – welche Strategie steckt dahinter?”

Der Artikel ergeht sich weiter in Vergleichen der verschiedenen Arbeitswelten, allem voran wird ein ehemaliger Journalist und Jetzt-Vollzeitblogger portraitiert, und darauf hingewiesen, dass die Verdienstmöglichkeiten beim Bloggen miserabel wären.

Hinzuweisen ist jedoch noch auf einen Engländer namens Andrew Keen, welcher sich laut Artikel als der Antichrist des Silicon Valley bezeichnet, und scheinbar eine prinzipielle Abneigung gegen die Blogosphäre hat.

So bleibt nur zu hoffen, dass die deutschen A-Blogger es etwas ruhiger angehen lassen.
Wir wollen doch hoffen, dass die Spreeblicks, Lawblogs und wie sie alle heißen, erhalten bleiben.

Nachtrag: Bei Benedikt gibt es einen guten Post, der eigentlich genau das Gegenteil des BrandEins – Artikels sagt.

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2 Responses

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  1. Benedikt said, on March 4, 2008 at 15:17

    Lustigerweise ist heute auf Techcrunch ein Artikel erschienen, der mit folgenden Worten beginnt:

    A new study has found Bloggers are better adjusted and live healthier, happier social lives.

    Wie immer ist beides Möglich: man kann sich durch die Erwartungen unter Druck gesetzt fühlen oder auf dieser Welle der Aufmerksamkeit surfen. Wahrscheinlich sogar beides gleichzeitig ;-)

  2. mjays said, on March 4, 2008 at 18:43

    Interessante Story – es liegt wieder mal an der Balance.
    Jedoch scheint das Sample zu der Story ziemlich klein zu sein. 800 MySpace User, die angeschrieben wurden, in der bei TechCrunch angegebenen Studie haben dann ganze 54 User den Fragebogen ausgefüllt. Außerdem scheint hier ausschließlich das MySpace Blog gemeint zu sein, die Frage ist daher, wie signifikant der Unterschied zwischen einem bloggenden MySpacer und einem nicht-bloggenden MySpacer ist.

    “So going onto MySpace had lifted the mood of all participants in some way,” Ms Moore said.

    (ABC.net.au)

    Hmm, irgendwie hat MySpace auf meine Stimmung keinen solchen Effekt.


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