Atoms&Bits – here we go!
Das atoms&bits-Camp ist eine der zentralen Veranstaltungen des atoms&bits-Festivals. Dazu laden wir alle Interessierten am Samstag, den 26. und Sonntag, den 27. September ims ÏMA Design Village nach Berlin-Kreuzberg ein.
Themen
Um diese fünf Themen dreht sich auch das Camp:
- neue Arbeitsformen (selbstbestimmte Arbeit, Coworking)
- neue Lust am Bausteln (bauen, basteln, Do-it-yourself)
- neue alte Kultur der Offenheit (OpenEverything, Creative Commons)
- neue Formen politischen Engagements
- neue Kunst, Kunst zu machen (the Art of Production of Art)
sowie das großartige, kleine, feine, schöne, private, öffentliche Netz, das alles verbindet und damit erst möglich macht. Beim Camp wird es neben einem offenen BarCamp/Web-Bereich eigens eingerichtete, kuratierte Räume geben, in denen die zentrale Themen des a&b-Festivals aufgegriffen und diskutiert werden.
Anmeldung
Morgen abend werden wir im mixxt-Netzwerk die erste Runde der verfügbaren Plätze für das atoms&bits-Camp freigeben. Um zu vermeiden, dass alle verfügbaren Plätze in kürzester Zeit ausgebucht sind, werden wir Menschen auch über andere Kanäle als das twitter- und mixxt-Universum einladen und ihnen eine Anmeldung über alternative Wege ermöglichen. Die Teilnehmerliste bei mixxt ist deswegen zunächst auf 150 Plätze begrenzt. Link zur Anmeldung zum Camp bei mixxt: Camp – Samstag und Camp – Sonntag. Ganz besonders freuen wir uns über Anmeldungen per Postkarte ans a&b-Camp, c/o Studio70, Kottbusser Damm 70, 10967 Berlin. Alternativ ist eine Anmeldung per E-Mail an camp [ätt] atomsandbits.net möglich. It’s up to you!
Informationen
Alle Informationen zur Location, zum Inhalt und vor allem auch zum Festival findet ihr im mixxt-Netzwerk und auf unserer Website http://atomsandbits.net, die von Tag zu Tag bunter und voller wird :)
Mitmachen
Wer sich am Gelingen von Festival und/oder Camp beteiligen möchte, ist natürlich herzlich willkommen! Freiwillige Helfer für Auf- und Abbau oder Empfang dürfen sich hier verewigen: Camp – Organisation. Informationen über eigene Veranstaltungen im Rahmen des Festivals, egal an welchem Ort der Welt, haben wir hier zusammengestellt: Mitmachen. Wer sich zu einem Thema besonders einbringen oder Fragen im Vorfeld klären möchte, kann sich an die entsprechenden Themenverantworlichen (unter „Team – Tracks“) wenden. Diesen stehen darüber hinaus weitere Teilnehmerkontingente zur Verfügung.
Sponsoren
Einige Sponsoren (wie T-Systems MMS, Blogpiloten, trabayo oder t3n – Herzlichen Dank an euch!) sind schon an Bord, wir suchen allerdings noch nach weiterer finanzieller, infrastruktureller und kulinarischer Unterstützung. Anfragen und Hinweise nehmen wir gerne unter sponsoring [ätt] atomsandbits.net entgegen.
Bundestagswahl
Zur Bundestagswahl wird es am Sonntag im Anschluss an das Camp eine große Wahlparty mit Berichterstattung und Liveschaltungen in der Festivalzentrale „betahaus“ geben, die direkt neben der Camp-Location liegt. Eine große Bitte: Wer am Tag der Wahl nicht in die Nähe seines Wahllokales kommt, möge doch bitte schon heute die erforderlichen Briefwahlunterlagen anfordern (geht prima online, für Berlin z.B. hier) und seine Stimme nicht an Horst Schlämmer verschenken!
Spread the word!
Eine Verbreitung dieses Texte ist ausdrücklich erwünscht! Eigene Berichte am Besten mit #anb oder #atomsandbits taggen, und auf der Berichte-Seite eintragen.
It’s Your Ride NY

Werbung? Ja, Werbung. Auch wenn man es nicht wirklich glaubt, dass dieser Kurzfilm, Werbung sein soll.
Fahrradfahren in New York City. Man kennt die Videos ja von den Fahrradnerds. Aber dieser Film ist einfach großartig. Unbedingt anschauen.
Edit: Und da ich auf wordpress.com immer noch nichts anderes als Youtube-Videos einbinden kann, gibt’s leider nur den Link: It’s Your Ride on Vimeo
Web Trend Map 2008
Spreeblick hat schon darauf aufmerksam gemacht: die neue WebTrendMap der InformationArchitects ist in der Final Beta erschienen und ist hier zu finden.
Wie schon in den Jahren zuvor bietet sie die beste Visualisierung des Webs, die man finden und sich ruhigen Gewissens an die Wand hängen kann. Die Karte soll wieder in einer Auflage von 1000 Exemplaren als A0-Druck erscheinen. Dafür sollte man sich dann aber ranhalten. Erfahrungsgemäß (d.h. wie ich letztes Jahr feststellen musste) ist sie recht schnell vergriffen.
Lesebefehl
Nachdem ich es zur diesjährigen re:publica nicht geschafft hatte, bei Peter Glaser vorbeizuschauen und mich danach auch ein kleines bisschen geärgert habe, nachdem ich die Reaktionen anderer zu seinem Vortrag mitbekommen habe, musste ich das gute Stück natürlich online lesen. Und das sollte man auch als Leser dieses Blogs tun.
In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben? bei Glaserei.
Weiterhin sehr zu empfehlen und wirklich unbedingt anzuschauen ist der Vortrag Lawrence Lessigs, dem Gründer von Creative Commons, der über Gesellschaft und Netz und Copyright spricht. Und nebenbei: Lessig ist ein Meister mit PowerPoint. Ich hoffe die Slides tauchen bald auf, denn die sind im Video nicht wirklich gut zu erkennen.
kurz verlinkt
Ein kurzer Hinweis: Beim schweizerischen Tagesanzeiger gibt es derzeigt einen ziemlich guten Artikel zu den Digital Natives. [via futur:plom]
Obamania everywhere. Here’s why
Das MIT hat eine nette Publikation, die sich Technology Review nennt. Titel der derzeitigen Ausgabe? How Obama really did it.
Und man muss sagen, dieser Artikel (6 Seiten) ist wirklich lesenswert, beleuchtet er doch die Hintergründe des Erfolgs der Onlinekampagne genannten Präsidentschaftskandidatens. Kurz zusammengefasst könnte man wohl sagen: es geht um die feuchten Träume aller Marketingleute, nämlich umfassende Profile von Supportern zu erstellen, aktive Knotenpunkte in diesem sozialen Netz zu identifizieren und zu aktivieren. Beschrieben wird Microtargeting, so z.B. SMS-Kampagnen zur Wählermobilisierung und es geht um Crowdsourcing – Telefonstaffeln, delegiert an Freiwillige zu Hause und keine Wahlkampfhelfer. Es wird das Szenario beschrieben, dass die Kampagne quasi schon aufgebaut ist, bevor die organisierten Wahlkampfhelfer überhaupt am Ort des Geschehens eintreffen.
Und all dies wird über die Plattform mybarackobama.com organisiert. Diese Plattform, und wohl mehr noch die dortigen Community Manager, scheinen unglaubliches Organisationspotenzial zu haben.
Die Frage ist natürlich: könnte man eine solche Kampagne hier in Deutschland ähnlich aufziehen, und wenn man da einmal von den lächerlichen Versuchen, sich als Internetpartei zu profilieren absieht, scheinen die strukturellen sowie die Mentalitätsunterschiede zu groß zu sein.
Das deutsche Parteiensystem lässt leider schwer von seiner Top-Down-Struktur lösen. Zu herausgehoben ist die Rolle der Partei im deutschen Grundgesetz, zu festgefahren der Karren der Parteienkultur. Das klingt jedoch nach Entschuldigungen an die Struktur, es gar nicht erst zu versuchen.
Treffender ist dann wahrscheinlich doch die Diagnose, die auch oben genannter Artikel bei Technology Review aufstellt: Obamas Online-Kampagne lief letztendlich nur deshalb so gut, weil sie im Mittelpunkt der Gesamtkampagne stand. Und während hier die Angst vor dem Internet weiter geschürt wird, werden die Erfolge ausbleiben.
Viel entscheidender als jedoch ist jedoch, dass sich viele Menschen von Obama wirkliche Veränderung erhoffen und daran glauben. Und das ist das Fundament. Obamas Kampagne gibt den Jüngern die Mittel an die Hand, die Botschaft weiterzutragen. Der Antrieb jedoch, dies zu tun, kommt aus der eigenen Überzeugung. Andernfalls ließe sich die Masse an user generated content für Obama kaum erklären. Und jetzt stelle ich die Frage in den Raum: wann kommt die erste Arbeit, die Obamas Kampagne mit dem Apple-Marketing vergleicht?
Hat denn niemand von AOL gelernt?
Es geht mal wieder um Umverteilung, um Ausgebeutete und solche, die auf dem Rücken anderer Geld verdienen, und im wesentlichen geht es um Kontrolle. Die Rede ist nicht vom Kommunismus, die Rede ist nicht vom Merkantilismus. Es geht mal wieder um die Netzneutralität.
Man kann schon einiges davon gehört haben. Man könnte beispielsweise von Jonathan Zittrains Buch The Future of the Internet: And How to Stop It gehört haben. Oder man könnte von dem FCC-Hearing gehört haben, in dem ComCast vorgeworfen wurde, den Datendurchsatz bei Torrents künstlich zu drosseln. Ähnliches wurde auch dem hier ansässigen Provider KabelBW unterstellt. (mehr…)
Firefox Download-Day
Heute ab 19:00 Uhr ist es soweit. Die erste stabile Version von Firefox 3 steht zum Download bereit.
Und um das gebührend zu feiern, wird direkt einmal versucht, einen Weltrekord zu brechen–den der meisten Downloads innerhalb von 24 Stunden.
Wer sich also schon länger aufgrund der Beschränkung des Internet Explorers ärgert, sollte heute abend umsteigen:
Tags: Mozilla, Firefox, Downloadday
Was ist eigentlich dieses Social Media?
Es gibt ja einige Leser dieses Blogs, die runzeln die Stirn, wenn ich Ihnen von Twitter, FriendFeed oder Rivva erzähle, die selbst diese Blog mit kritischen Augen sehen und sich fragen: „Warum macht der das eigentlich?“
Und wie ich schon bei Twitter festgestellt habe: es gibt einfach Leute, die können besser erklären als ich. Und daher gibt es jetzt hier das schöne Video aus der CommonCraft Show – Reihe, dieses mal mit dem Titel „Social Media in Plain English“.
[Direktlink][via]
Tags: SocialMedia, CommonCraftShow


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