Flashmobs im Social Age
Eine Facebook-Gruppe ruft zur öffentlichen Kissenschlacht und die Polizei bekommt Angst.
Am 25. Mai soll in der nähe des Hyde Parks eine Kissenschlacht stattfinden. Organisiert wird das ganze von einer Gruppe beim Social Net Facebook. Die Polizei versucht nun, die Organisatoren ausfindig zu machen und diesen Event zu stoppen, da Anfang Mai bereits ein anderer Park in London bei einem ähnlichen Event beschädigt wurde.
Bei Jeff Jarvis gibt es dazu einen guten Text:
I understand their desire [... but] Mobs can form instantly via Facebook and Twitter and there’s no telling who the organizer is because they won’t necessarily have an organizer.
Die Kommunikation wird einfacher und sie ist im besten Falle auch anonym führbar. Durch die Abwesenheit eines klar definierbaren Organisators erhalten solche Flashmobs, egal ob Spaßevens oder politische Demonstration, mehr Flexibilität. Das Bedürfnis, Menschenansammlungen zu kontrollieren und zu überwachen ist verständlich und nicht ohne Grund durch das Versammlungsrecht reguliert. Jedoch dürfte es in Zukunft schwieriger werden, diese Regulation durchzusetzen, da die Reaktionszeiten immer kürzer werden - wer weiß, wie schnell sich ein Mob organisieren kann, wenn Twitter einmal den Mainstream erreicht hat.
Tags: Flashmob, Versammlung, Regulierung
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