Wenn die rechte und die linke Hand …

Die L-Bank das Landes Baden-Württemberg findet sich selbst schlecht.

Das Land Baden-Württemberg fordert seit nunmehr einem Jahr Studiengebühren in Höhe von € 500 pro Semester von seinen Studenten. Um ’soziale Härtefälle’ abzufangen beauftragte man die landeseigene L-Bank, Kredite für eben diese Studiengebühren anzubieten.

Nun möchte man meinen, diese Kredite würden studentenfreundlich gestaltet, schließlich geht es ja darum, denjenigen Studenten ein Studium zu ermöglichen, die diese Gebühren eben nicht von den werten Erzeugern bezahlt bekommen. Und was sagt dann der Vorstandsvorsitzende eben dieser landeseigenen L-Bank zur Stuttgarter Zeitung?

Ich kann jedem nur raten, sein Studium ohne Kredit zu finanzieren, sondern durch Jobben, Unterstützung der Familie oder indem auf etwas verzichtet wird.

[Zeitungsausschnitt][via]

Nunja, auf meine Wohnung und Nahrung kann ich schlecht verzichten, ich arbeite schon am Anschlag (ich darf aus steuerrechtlichen Gründen gar nicht mehr verdienen, ohne meinen Studentenstatus zu riskieren, sic!) und dann empfiehlt mir der Vorsitzende genau der Bank, deren Kredit ich gerade in Anspruch nehmen musste, das besser nicht zu tun? Man muss dieses Land einfach lieben. Schließlich haben wir ja gelernt, dass das Chaos was gutes ist.

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